Herausforderung

Viele vertraute Strukturen geraten unter Druck: Innenstädte verlieren Frequenz, Ortskerne suchen neue Anziehungspunkte, historische Gebäude warten auf tragfähige Nutzungen. Das verunsichert, eröffnet aber auch Möglichkeiten. Denn die Antwort muss nicht immer ein völlig neues Format sein. Oft knüpfen die stärksten Ansätze an bekannte Formen des Zusammenlebens an und übersetzen sie in die Gegenwart.
Bereits in den 1980er Jahren prägte der amerikanische Soziologe Ray Oldenburg den Begriff der „Dritten Orte“ – Orte des sozialen Miteinanders jenseits von Zuhause (Erster Ort) und Arbeit (Zweiter Ort). Charakteristisch für diese Dritten Orte sind ein offener Zugang für alle Bevölkerungsgruppen, eine einladende Atmosphäre, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und eine kooperative Entwicklung, die die Menschen vor Ort einbindet.
Solche Orte gemeinsam mit Bürgern, Akteuren und Kommunen zu gestalten, verstehen wir als wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Städten und Gemeinden – und als Aufgabe, der wir uns seit vielen Jahren widmen. Wenn aus dieser Frage ein konkretes Vorhaben werden soll, bündelt Zunft[consult] die Beratung rund um Analyse, Konzept und Betrieb.
